Blackout…

Ganz so schlimm wie der Titel vermuten lässt war es dann doch nicht, aber immerhin bin ich so schwer gestürzt, dass ich mir eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen habe. Wie konnte das passieren?

Moni und ich sind für ein paar Tage zum Snowboarden ins Erzgebirge gefahren. Das Wetter war traumhaft (jeden Tag Sonnenschein) und die Bedingungen in Oberwiesenthal waren perfekt (Top Piste und Tiefschnee im Wald). Auch der Funpark war recht ordentlich. Mehrere große Kicker, diverse Rails und eine fette Halfpipe standen zur Auswahl.

Mit jedem Run fühlte ich mich sicherer. Klar wurde ich langsam übermütig. In der Halfpipe ist es dann irgendwann passiert. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern wie es genau passiert ist, aber ich bin mit voll Speed mit dem Kopf in den Schnee gerammt. Es gab einen lauten Knall und da lag ich nun. Ohne Helm wäre ich wohl nicht so schnell wieder aufgestanden. Klar bin ich gleich wieder auf’s Brett. Es haben ja alle zugeschaut…
Anfangs habe ich außer einem verspannten Nacken nichts gespürt, aber dann kamen die Kopfschmerzen und mir wurde richtig übel. Ein Glück war das eh unser letzter Tag im Schnee. Ich konnte mich also ein paar Tage ausruhen.

Nach Silvester ging es dann noch einmal ins Erzgebirge. Diesmal besuchten wir Rehefeld und Altenberg. Hier schien zwar nicht mehr die Sonne, aber dafür sorgte der Schneefall für ordentlich Powder! Und weil die Ferien zu Ende waren, hatten wir den Lift für uns allein.
Von der Gehirnerschütterung war nichts mehr zu spüren und so rockte ich im Tiefschnee quer durch den Wald. Moni zog ihre einsamen Spuren auf der Piste. Ein Traum!

In Altenberg steht ein fetter Kicker. Hier bin ich letztes Jahr übel gestürzt. Aber dieses Jahr ist der Jump deutlich besser geshaped. Und auch die Anfahrt sieht sauber aus. Beim ersten Sprung war mir ganz schön mulmig. Die Distanz wischen Absprung und Landung sind knapp 4 Boardlängen, also gute 6-7 Meter. Man muss schon mit Vollgas auf den Jump zu rasen, um die Landung zu treffen.
Beim ersten Sprung hat mich der Absprung ganz schön hoch raus gekickt und ich bin ziemlich hecklastig in die Landung gesegelt. Aber nach ein paar Sprüngen hatte ich mich eingefahren und bin dann mit einigen sauberen Grabs durch die Luft geflogen. Das hat tierisch Spaß gemacht. Vielleicht lag es auch ein meinen neuen Burton Boots. Damit habe ich ein viel besseres Boardgefühl.

Irgendwann habe ich gar nicht mehr gemerkt, wie fett der Jump eigentlich ist und bin wieder einmal übermütig geworden. So ist dann auch das Foto vom „Flying Rabbit“ entstanden. Irgendwie sieht das Foto nach einem Photoshop Fake aus. Naja, normal springen kann ja jeder! Haha.

Ride on.

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Eine Antwort auf Blackout…

  1. Moni sagt:

    … schön war’s. Das müssen wir bald wiederholen! Die ganze Piste und den Sessellisft für uns alleine zu haben wird aber wahrscheinlich einmalig bleiben 😉

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